Wettbewerb Paläontologisches Museum Opole, Polen, Neubau

Bauherr:
Wojewodschaft Opole, Polen
Leistung:
    Wettbewerb:
    Wettbewerb 2. Preis
    Zusammenarbeit mit Polswiss Architekten, Breslau und Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden
    Der Gestaltungsidee des Museums liegt das Thema "Ausgrabung" zugrunde. Als Orientierung in der Landschaft dienen die roten "Boxen", die auch den Eingang zum Museum markieren. Der Besucher kennt sie schon von anderen Abschnitten des Wanderweges, wo die roten Container als Stationen die Wegabschnitte erdgeschichtlich erläutern. Er nähert sich über die Promenade dem Museum und erlebt beim Herangehen, wie das Gebäude den Boden öffnet und den Blick in die Tiefe freigibt. Über eine breite, absteigende Treppe betritt man das Foyer und kann von dort über die gesamte Ausstellungshalle blicken.

    Der Museumssaal befindet sich komplett unter der Erde und wird über ein transluzentes Dach belichtet. Die Dauerausstellung liegt auf der Ebene der Knochenfunde, so dass dem Besucher direkte Einblicke in die archäologische Arbeit der Forscher möglich sind. Die große zusammenhängende Fläche der unteren Ebene ist wechselnden Präsentationen vorbehalten.

    Das "Eingraben in die Erde" wird auch von der Seeseite durch eine tiefe Fuge im Berg symbolisiert. In dem schmalen, hohen Raum der Felsspalte werden durch Glasausschnitte in den Wänden die geologischen Schichten spannungsvoll inszeniert. Eine aus dem Wasser zum Land aufsteigende Rampe versinnbildlicht die Evolution der Reptilien zu Landtieren.
    Loading…