Bundeswehrkrankenhaus Berlin, Sanierung Haus 1.3 mit Neubau OP-Verbindungsgang

Bauherr:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Berlin
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 2 - 5
Fertigstellung:
03 / 2009
Bruttogrundfläche:
5.090 qm
Dem Denkmal gerecht werden
Das ehemalige Garnisonslazarett aus den Jahren 1853-56 gehört zu den ältesten Krankenhäusern in Berlin und steht unter Denkmalschutz. Das Gebäude, dessen Mittelteil das heutige Haus 1.3 darstellt, liegt in der zentralen Achse des Gesamtkomplexes. Es bildet das Rückgrat der vorhandenen Gesamtanlage und reaktiviert durch die denkmalgerechte Sanierung einen wichtigen Zugang zum großzügigen Patientenpark. Der OP-Bereich im Haus 1.2 wurde um drei OP-Säle und einen Aufwachraum erweitert.

Neue Handlungsspielräume
Die Erweiterung schafft den erforderlichen neuen Handlungsspielraum für das Bundeswehrkrankenhaus in Berlin-Mitte. Eine Besonderheit stellt die flexible und den OP-Ablauf vereinfachende Struktur der Holding-Area dar. Die Funktionen Waschen und Einleitung sind darin zentral angeordnet. Als Bindeglied zwischen dem neuen und dem bestehenden OP-Bereich wird ein Verbindungsgang zur Ausschleusung der Patienten vorgesehen. Die Errichtung erfolgte bei laufendem Betrieb.
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