Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Neubau Fachbereich Chemie, 1. Bauabschnitt

Bauherr:
Land Rheinland-Pfalz vertreten durch Ministerium der Finanzen vertreten durch Staatsbauamt Mainz
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 2 - 8
Fertigstellung:
10 / 1998
Bruttogrundfläche:
24.431 qm
Auszeichnungen:
BDA Architekturpreis Rheinland-Pfalz 2000, Anerkennung
Der Neubau des Fachbereichs Chemie der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz
gliedert sich in drei Gebäudetrakte für die Forschung, den Dienstzimmertrakt, Eingangshalle und Glasgang, den Lehrtrakt sowie das Chemikalien- und das Werkstattgebäude. Die kammartige Bebauung schließt den Campus nach Westen hin ab.

Die Struktur der Gebäude nimmt die vorhandene Bebauung der Universität auf.
Der Abstand der Forschungsgebäude zueinander wurde so gewählt, dass die
Verbindung zwischen dem Forum und dem Grünbereich im Westen erhalten wurde und sich das Gebäude nicht trennend dazwischenschiebt. Aufgrund der gewählten Gebäudetiefen sind alle Arbeitsräume und Flure natürlich zu belichten und belüften.

Die Bereiche Forschung, Dienstzimmer, Lehre, Bibliothek, Werkstatt und Chemi-
kalienlager sind konsequent aufgeteilt. Ein Glasgang erlaubt Beziehungen zwischen allen autarken Funktionen. Durch das Abrücken des Dienstzimmergebäudes von
den Forschungsgebäuden entstand eine viergeschossige Halle, in die die Haupt-treppe, Aufenthaltsbereiche und ein Automaten-Cafe integriert sind. Die kompakte Bauweise minimiert einerseits die überbaute Grundstücksfläche, andererseites auch die Wärmeverluste.
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