Kriminaltechnisches Institut Dresden, Neubau

Bauherr:
Freistaat Sachsen vertreten durch Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Dresden I
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 3 - 9
Bruttogrundfläche:
10.209 qm
Wettbewerb:
Wettbewerb 2. Preis (kein 1. Preis vergeben)
Wissenschaftliche Expertise für die Polizei
Dem stark fragmentierten, heterogenen Umfeld des zukünftigen Kriminaltechnischen Instituts setzt der Entwurf klare Kanten und räumliche Bezüge entgegen. Diese entwickeln sich sowohl aus der Topografie als auch aus den bestehenden Sicht- und Erschließungsachsen. Die klare und flexible Grundrissstruktur entwickelt sich um einen zentralen Innenhof. Besondere Bedeutung kommt vor allem der sinnvollen Zonierung einzelner Fachbereiche sowie dem Separieren besonders sensibler Abteilungen, wie dem Sperrbereich Schusswaffen, zu.

Die Längsseiten des Innenhofes werden jeweils von Laborzonen flankiert, die in ihrer Raumtiefe flexibel und anpassungsfähig sind. Im Kellergeschoss sind die Beschusslabore und das schwingungsempfindliche Rasterelektronenmikroskop untergebracht. Besondere Aufenthaltsqualität bietet die Dachterrasse. Die klare Gebäudestruktur spiegelt sich auch in der streng gerasterten Fassade wider. Die bronzefarbene, warm schimmernde Metallfassade des Innenhofs steht im deutlichen Kontrast zur kühlen Natursteinfassade im Außenraum.
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