Hochschule Zittau/Görlitz, Sanierung, Umbau und Erweiterung Haus Z I (Fachbereich Elektrotechnik)

Bauherr:
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Bautzen
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 2 - 8
Fertigstellung:
03 / 2017
Bruttogrundfläche:
12.536 qm
Neue Verbindungen
Der repräsentative Altbau am Altstadtring wird zukünftig das Hauptgebäude und „Gesicht“ der Hochschule in Zittau sein. Dafür wurde der Gebäudekomplex für die Nutzungen Lehre, Hochschulverwaltung und -rechenzentrum sowie das Rektorat saniert und neu strukturiert. Die Sanierungsmaßnahmen bezogen sich insbesondere auf die Anforderungen des Brandschutzes, der behindertengerechten Erschließung und der energetischen Effizienz. Das sanierte Gebäude unterschreitet heute die relevante EnEV 2009 um circa 21%.

Hofseitig wurde ein neuer Verbindungsbau errichtet, der als öffentliches Foyer eine bessere Erschließung schafft und besonders hochtechnisierte Funktionen aufnimmt. Die Fassade des Neubaus vermittelt zurückhaltend und gleichzeitig harmonisch zwischen Altbau und Mittelbau durch Aufgreifen und Neuinterpretation der gemeinsamen Gestaltungsmittel, insbesondere der regelmäßig angeordneten großen Fensterformate. Mit einer bronzefarbenen Gebäudefuge setzt er sich deutlich zum Altbau ab.

Komponenten nachhaltiger Planung
Der Primärenergiebedarf des Hauses ZI der Hochschule Zittau unterschreitet nach dem Umbau und der Sanierung die Anforderung der zum Zeitpunkt der Planung geltenden EnEV 2009 um ca. 21 %. Die Unterschreitung ergibt sich durch die Versorgung des Gebäudes mit Heizwärme, die in hocheffizienten KWK-Anlagen erzeugt wird. Die Wärmebereitstellung erfolgt mit einem Anteil von ca. 38 % aus in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugter Wärme und mit einem Anteil von ca. 20 % aus mit regenerativer Primärenergie erzeugter Wärme. In dem denkmalgeschützten Gebäude wurden die Dachflächen und Decken zu nicht ausgebauten Dachräumen nachträglich wärmegedämmt und die Fenster erneuert.
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