Landeskriminalamt NRW, Düsseldorf, Neubau des Kriminaltechnischen Instituts

Bauherr:
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Düsseldorf
Leistung:
  • Generalplanung
    Leistungsphasen: 1 - 5
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 1 - 5
  • Künstlerische Oberleitung
    Leistungsphasen: 8
Fertigstellung:
06 / 2010
Bruttogrundfläche:
60.000 qm
Wettbewerb:
Wettbewerb 1. Preis
Planungsgemeinschaft mit Gatermann+Schossig, Köln
„Bringen Sie das mal ins Labor...”
ein in Kriminalfilmen häufig gehörter Satz. In den letzten Jahren haben die spektakulären Erfolge durch die DNA-Auswertungen das öffentliche Interesse an der kriminaltechnischen Polizeiarbeit erhöht. Aus buchstäblich nichts werden verwertbare Spuren erzeugt. Das Kriminaltechnische Institut (KTI) bietet als integraler Bestandteil des Landeskriminalamtes den Raum und die Ausstattung für diese hoch spezialisierten Untersuchungen. Seine Kubatur ist das Pendant zum neuen Bürogebäude, mit dem es durch die Magistrale verbunden ist.

Technischer Raum
Es beherbergt eine komplexe Laborlandschaft mit DNA-Untersuchungsräumen, Schusskanälen, Räumen zur Auswertung von Fingerabdrücken und dergleichen. Der ringförmige Grundriss leitet sich aus der Vorprüfung funktionaler Abläufe ab. Die Erschließung vermeidet das Durchqueren von Abteilungen. Jede Ebene hat nahe dem Eingang einen Aufenthaltsraum als sozialen Treffpunkt. Die technischen Installationen werden wie üblich im Laborbau offen geführt. Zusammen mit der Laborausstattung entsteht so ein technischer Raumeindruck.
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