Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft, Dresden, Neubau eines Büro- und Servicezentrums

Bauherr:
Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft gGmbH, Dresden
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 1 - 9
Fertigstellung:
10 / 2002
Bruttogrundfläche:
2.881 qm
Auszeichnungen:
Deutscher Fassadenpreis 2004, Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V., Berlin
Wettbewerb:
Wettbewerb 1. Preisgruppe
Eigene Identität – Ort der Ruhe
Der Ort ist geprägt durch ein heterogenes räumliches Umfeld in urbaner Randlage. Eine offene Weite im Süden sowie ein richtungslos erscheinendes stadträumliches Umfeld mit einer knappen Aussicht auf die Stadt Dresden grenzen an das ungeschützte Grundstück. Gewerbebauten und Autobahn prägen das Bild der unmittelbaren Umgebung. Das Konzept für den Neubau des Bildungswerkes der Sächsischen Wirtschaft ist die Schaffung eines Ortes mit maßstäblichen Räumen eigener Identität und hoher Aufenthaltsqualität.

Das Gebäude ist ein eigenständiger Baukörper, der sich selbstverständlich im heterogenen Umfeld behauptet. Das Haus gruppiert sich winkelförmig um einen nach Südwesten orientierten Freiraum mit Gartencharakter und öffnet sich in seiner Gebäudekonfiguration zur freien Landschaft. Drei räumliche Themen prägen das Haus: Die dreigeschossige Halle als beliebter Treffpunkt, das Atrium als „grünes Zimmer“ und der Garten als Ort der Ruhe und Entspannung.

Komponenten nachhaltiger Planung
Zur Energieeinsparung trägt vor allem die Wärmerückgewinnung über den Erdwärmekanal bei.
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