Projekte Detail

Universitätsklinikum Aachen
Erweiterung der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Wettbewerb 1. Preis

Bauherr: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Aachen 
Leistung: Architektenleistung, Leistungsphasen 2 - 4
Generalplanung, Leistungsphasen 2 - 4
Planungsende: 03/2014
Bruttogrundfläche: 4.621 qm

Schutz und Offenheit
Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Aachen ist in dem denkmalgeschützten Großen Neuenhof untergebracht. Die teils wehrhafte Ziegelbauweise der quadratischen Anlage birgt einen geschützten Freiraum in ihrer Mitte und prägt die bauliche Identität des Ortes. Der zweigeschossige Neubau greift die Charakteristik auf und vermittelt dadurch die Zugehörigkeit des Neuen zu dem Bestehenden. Er gliedert sich in drei quadratische Kuben, die in ruhiger Ordnung entlang des Neuenhofer Wegs aufgereiht sind. Differenzierte Freiräume innerhalb des geschützten Bereiches sind den unterschiedlichen Aufenthalts-, Kommunikations-, Bewegungs- und Spielbedürfnissen der Patienten und deren Begleitpersonen gewidmet. Unter den erhaltenswerten Bäumen in der Mitte des Grundstücks sind Spielbereiche für kleine und größere Kinder vorgesehen. Das Gelände fällt nach Süden und Osten ab. Die einfassenden Stützmauern des abfallenden Geländes erzeugen einen Kontrast zu den flachen Wiesen des öffentlichen Grünraumes.

Im Erdgeschoss sind die stärker frequentierten Ambulanz- und Therapieräume sowie die Turnhalle (zugleich Festhalle) im Gartengeschoss angeordnet. Die ablesbaren drei Pflegebereiche liegen darüber in ruhiger Atmosphäre. Leicht auffindbare Treppen und Aufzüge erschließen alle Bereiche barrierefrei. Insbesondere für die Pflegebereiche ist das Prinzip des geschützten Freiraums maßgebend. So sind die Patientenzimmer, die Behandlungs- und Diensträume sowie die offen konzipierten gemeinschaftlichen Wohnbereiche um einen Dachgarten herum organisiert und etablieren ein Wechselspiel zwischen Schutz nach außen und offener Wohnlichkeit im Inneren. Jedem Patienten steht im Zimmer eine gleichwertige Raumsituation als frei möblierbare Raumnische mit Fenster zur Verfügung.

Komponenten nachhaltiger Planung
Neben dem sehr guten A/V-Verhältnis tragen zur Energieeinsparung eine hocheffiziente Wärmedämmung, Fenster mit Passivhausstandard, außenliegender Sonnenschutz, Tageslichtausnutzung, Minimierung des winterlichen Transmissionswärmeverlustes, mechanische Belüftung, natürliche Lüftung über Lüftungsklappen (Oberlichter) in Turnhalle und Foyers, natürliche Entrauchung, in die Dachhaut integrierte PV-Kollektoren und Sonnenkollektoren zur Warmwasseraufbereitung und die Verwendung langlebiger und recyclebarer Baumaterialien bei.

Universitätsklinikum Aachen
Erweiterung der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Wettbewerb 1. Preis

Bauherr: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Aachen 
Leistung: Architektenleistung, Leistungsphasen 2 - 4
Generalplanung, Leistungsphasen 2 - 4
Planungsende: 03/2014
Bruttogrundfläche: 4.621 qm

Schutz und Offenheit
Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Aachen ist in dem denkmalgeschützten Großen Neuenhof untergebracht. Die teils wehrhafte Ziegelbauweise der quadratischen Anlage birgt einen geschützten Freiraum in ihrer Mitte und prägt die bauliche Identität des Ortes. Der zweigeschossige Neubau greift die Charakteristik auf und vermittelt dadurch die Zugehörigkeit des Neuen zu dem Bestehenden. Er gliedert sich in drei quadratische Kuben, die in ruhiger Ordnung entlang des Neuenhofer Wegs aufgereiht sind. Differenzierte Freiräume innerhalb des geschützten Bereiches sind den unterschiedlichen Aufenthalts-, Kommunikations-, Bewegungs- und Spielbedürfnissen der Patienten und deren Begleitpersonen gewidmet. Unter den erhaltenswerten Bäumen in der Mitte des Grundstücks sind Spielbereiche für kleine und größere Kinder vorgesehen. Das Gelände fällt nach Süden und Osten ab. Die einfassenden Stützmauern des abfallenden Geländes erzeugen einen Kontrast zu den flachen Wiesen des öffentlichen Grünraumes.

Im Erdgeschoss sind die stärker frequentierten Ambulanz- und Therapieräume sowie die Turnhalle (zugleich Festhalle) im Gartengeschoss angeordnet. Die ablesbaren drei Pflegebereiche liegen darüber in ruhiger Atmosphäre. Leicht auffindbare Treppen und Aufzüge erschließen alle Bereiche barrierefrei. Insbesondere für die Pflegebereiche ist das Prinzip des geschützten Freiraums maßgebend. So sind die Patientenzimmer, die Behandlungs- und Diensträume sowie die offen konzipierten gemeinschaftlichen Wohnbereiche um einen Dachgarten herum organisiert und etablieren ein Wechselspiel zwischen Schutz nach außen und offener Wohnlichkeit im Inneren. Jedem Patienten steht im Zimmer eine gleichwertige Raumsituation als frei möblierbare Raumnische mit Fenster zur Verfügung.

Komponenten nachhaltiger Planung
Neben dem sehr guten A/V-Verhältnis tragen zur Energieeinsparung eine hocheffiziente Wärmedämmung, Fenster mit Passivhausstandard, außenliegender Sonnenschutz, Tageslichtausnutzung, Minimierung des winterlichen Transmissionswärmeverlustes, mechanische Belüftung, natürliche Lüftung über Lüftungsklappen (Oberlichter) in Turnhalle und Foyers, natürliche Entrauchung, in die Dachhaut integrierte PV-Kollektoren und Sonnenkollektoren zur Warmwasseraufbereitung und die Verwendung langlebiger und recyclebarer Baumaterialien bei.

Universitätsklinikum Aachen
Erweiterung der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Wettbewerb 1. Preis

Bauherr: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Aachen 
Leistung: Architektenleistung, Leistungsphasen 2 - 4
Generalplanung, Leistungsphasen 2 - 4
Planungsende: 03/2014
Bruttogrundfläche: 4.621 qm

Schutz und Offenheit
Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Aachen ist in dem denkmalgeschützten Großen Neuenhof untergebracht. Die teils wehrhafte Ziegelbauweise der quadratischen Anlage birgt einen geschützten Freiraum in ihrer Mitte und prägt die bauliche Identität des Ortes. Der zweigeschossige Neubau greift die Charakteristik auf und vermittelt dadurch die Zugehörigkeit des Neuen zu dem Bestehenden. Er gliedert sich in drei quadratische Kuben, die in ruhiger Ordnung entlang des Neuenhofer Wegs aufgereiht sind. Differenzierte Freiräume innerhalb des geschützten Bereiches sind den unterschiedlichen Aufenthalts-, Kommunikations-, Bewegungs- und Spielbedürfnissen der Patienten und deren Begleitpersonen gewidmet. Unter den erhaltenswerten Bäumen in der Mitte des Grundstücks sind Spielbereiche für kleine und größere Kinder vorgesehen. Das Gelände fällt nach Süden und Osten ab. Die einfassenden Stützmauern des abfallenden Geländes erzeugen einen Kontrast zu den flachen Wiesen des öffentlichen Grünraumes.

Im Erdgeschoss sind die stärker frequentierten Ambulanz- und Therapieräume sowie die Turnhalle (zugleich Festhalle) im Gartengeschoss angeordnet. Die ablesbaren drei Pflegebereiche liegen darüber in ruhiger Atmosphäre. Leicht auffindbare Treppen und Aufzüge erschließen alle Bereiche barrierefrei. Insbesondere für die Pflegebereiche ist das Prinzip des geschützten Freiraums maßgebend. So sind die Patientenzimmer, die Behandlungs- und Diensträume sowie die offen konzipierten gemeinschaftlichen Wohnbereiche um einen Dachgarten herum organisiert und etablieren ein Wechselspiel zwischen Schutz nach außen und offener Wohnlichkeit im Inneren. Jedem Patienten steht im Zimmer eine gleichwertige Raumsituation als frei möblierbare Raumnische mit Fenster zur Verfügung.

Komponenten nachhaltiger Planung
Neben dem sehr guten A/V-Verhältnis tragen zur Energieeinsparung eine hocheffiziente Wärmedämmung, Fenster mit Passivhausstandard, außenliegender Sonnenschutz, Tageslichtausnutzung, Minimierung des winterlichen Transmissionswärmeverlustes, mechanische Belüftung, natürliche Lüftung über Lüftungsklappen (Oberlichter) in Turnhalle und Foyers, natürliche Entrauchung, in die Dachhaut integrierte PV-Kollektoren und Sonnenkollektoren zur Warmwasseraufbereitung und die Verwendung langlebiger und recyclebarer Baumaterialien bei.

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